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Der Film beginnt mit einer Autofahrt des berühmten Londoner Anwalts Sir Wilfried Roberts mit seiner Krankenschwester Miss Plimsoll. Sir Wilfried wurde kurz zuvor, nach einer Herzattacke, aus dem Krankenhaus entlassen und ist nun auf dem Weg zu seiner Kanzlei.

In der Kanzlei angekommen wird Sir Wilfried von den Angestellten begrüßt, reagiert jedoch ablehnend und schickt die Leute sofort zurück an die Arbeit. Schon in den ersten Minuten wird er von Miss Plimsoll aufgefordert sich zu erholen und zur Ruhe zu legen. Er ist auch bereits auf dem Weg in das Schlafzimmer, als Mr. Mayhew mit seinem Klienten Leonard Vole in der Kanzlei erscheint. Mr. Mayhew klärt schnell auf, dass Mr. Vole Gefahr läuft des Mordes an der reichen Witwe Emily French angeklagt zu werden.

Sir Wilfried lehnt die Verteidigung von Mr. Vole anfangs ab, lädt Mr Mayhew jedoch in sein Büro ein, nachdem er dessen Zigaretten in der Brusttasche gesehen hat. Als er dort feststellt, dass keiner der beiden Feuer bei sich hat, holt er auch Mr. Vole in das Zimmer.

Mr. Vole erklärt wie er das Mordopfer kennengerlent hat und wie sich ihre Beziehung darstellt. Dabei beteuert er immer wieder seine Unschuld und hält auch dem "Monokeltest" von Sir Wilfried stand. Bei diesem Test befragt Sir Wilfried seine Klienten und leuchtet Ihnen in die Augen, indem er das Sonnenlicht über sin Monokel reflektiert. Der Anwalt glaubt Mr. Vole, lehnt die Verteidigung jedoch weiterhin aufgrund seiner Gesundheit ab. Er empfiehlt jedoch seinen Partner Brogan-Moore als Ersatz.

Mr. Borgan-Moore betritt den Raum kurze Zeit später und berichtet, dass Mr. Vole von der Ermordeten 80.000 Pfund erbt, was sogleich ein anderes Licht auf Leonard Vole wirft. Sir Wilfried ist sich seiner Unschuld trotzdem sicher. Die Polizei fährt bald vor und führt Mr. Vole ab. Daraufhin will sich Sir Wilfried unter dem Druck seiner Angestellten zur Bettruhe begeben.

Auf dem Weg dorthin sieht er jedoch schon Christine Vole die Kanzlei betreten. Sie erstaunlich erscheint gefasst und ungerührt, so daß sich Sir Wilfired entscheidet, ihrem Gespräch mit Mr. Brogan-Moore beizuwohnen. Dabei berichtet Mrs. Vole von der Ungültigkeit ihrer Ehe, da sie vorher schon verheiratet war. Sie erklärt auch, dass sie Leonard Vole nicht liebt, aber alles für ihn tun würde, da er sie nach dem zweiten Weltkrieg aus Deutschland nach England gebracht hat. Nach dem Gespräch mit Frau Vole, erklärt Mr. Brogan-Moore, er wäre sich bei der Unschuld des Angeklagten nicht sicher und so übernimmt Sir Wilfried doch die Verteidigung.

Mr. Mayhew und Sir Wilfried besuchen den Angeklagten im Gefängnis um die Verteidigung vorzubereiten. Mr. Vole wundert sich, da seine Frau ihn noch nicht besucht hat und ist der Überzeugung, es muss für sie ein sehr schwere Zeit sein. Die beiden Anwälte verschweigen ihm die Aussage seine Frau zur Gültigkeit ihrer Ehe.

Während des Gespräches im Gefängnis erzählt der Mr. Vole, wie er seine Frau in Hamburg nach dem Krieg kennengelernt hat. Ihm war damals der Ehering an ihrem Finger aufgefallen, jedoch hatte sie ihn belogen, dass es sie ihn nur trage um sich vor zu vielen Verehrern zu wehren. Im weiteren Gesprächsverlauf erklären die Anwälte ihrem Mandanten, dass sie seine Frau nicht im Zeugenstand aufrufen wird, da man der Ehefrau eines Angeklagten wenig Glauben schenkt.

Am ersten Gerichtstag wird die Anklage verlesen und die Verhandlung beginnt ohne Sir Wilfried. Dieser wird noch von seinem Arzt behandelt, auch hier zeigt sich der Anwalt uneinsichtig im Bezug auf seine Krankheit. Er lässt heimlich den Kakao in einer Isolierkanne durch Cognac ersetzen.

Im Gerichtssaal beginnt das Verhör der Zeugen. Gleich nach seiner Ankunft beginnt Sir Wilfried Einspruch gegen die Fragen der Anklage zu erheben und damit die Beweisführung zu untergraben. Am dritten Verhandlungstag ruft die Anklage überraschend Christine Helm in den Zeugenstand. Nach einem Einspruch Sir Wilfrieds wird erwiesen, dass die Ehe der Voles ungültig ist. Mrs. Helm sagt gegen Leonard Vole aus und berichtet, wie er ihr am Mordtag die Tat gestanden hat. Im Kreuzverhör versucht die Verteidigung die Zeugin der Falschaussage zu überführen indem Sir Wilfried all ihre bekannten Lügen aufzählt.

Im Gegensatz zur Anklage ruft Sir Wilfried nur eine Person in den Zeugenstand, den Angeklagten selbst. Im Kreuzverhör muss Mr. Vole von einem Besuch in einem Reisebüros berichten. Dort hatte er sich mit einer jungen Dame über teure Kreuzfahrtreisen informiert, am gleichen Tag, als Mrs. French ihr Testament unterschrieben hatte. Danach endet die Zeugenvernehmung und alle Anwesenden verlassen den Gerichtssaal.

Wieder in seinem Büro angekommen, überlegt Sir Wilfried, wie er Mr. Vole noch retten kann und ist schon am verzweifeln, als er einen Anruf von einer mysteriösen Dame erhält. Diese erklärt sie hätte Informationen, die Sir Wilfried helfen könnten einen Freispruch für Mr. Vole zu erreichen. Sie will den Anwalt jedoch persönlich am Bahnhof treffen und erhofft sich Geld für die Informationen.

Sir Wilfried begibt sich mit Mr. Mayhew zum Bahnhof und sie erfahren, dass Frau Helm ihren angeblichen Ehemann Mr. Vole mit einem anderen Mann betrogen hat. Als Beweismittel übergibt sie den beiden Anwälten, gegen Geld, eine Sammlung an Briefen, die Christine Helm einem Geliebten namens Max geschrieben hat.

Am letzten Tag der Verhandlung lässt Sir Wilfried Frau Helm erneut als Zeugin aufrufen und präsentiert ihr die Briefe. Unter Tränen und Wutgeschrei gesteht sie die Briefe geschrieben zu haben. Danach begeben sich die Geschworenen zur Beratung. In einem Nebenzimmer wird Sir Wilfried von seinem Arzt behandelt, während ihm alle umstehenden gratulieren. Er selbst ist sich jedoch unsicher und meint es wäre "zu glatt" gelaufen.

Wie erwartet wird Mr. Vole frei gesprochen. Die Leute verlassen jubelnd den Gerichtssaal, nur Mrs. Helm flüchtet vor einem wütenden Mob zurück in den Saal, in dem nur noch die Anwälte der Verteidigung sitzen. Nachdem sie mit Sir Wilfried allein ist, klärt sie ihn auf, dass ihr Liebhaber nur erfunden ist um ihre wahre Liebe Leonard Vole zu schützen, da sie wusste, dass er nicht unschuldig ist.

Kurz darauf kommt dieser zurück in den Gerichtssaal und wirkt wie ein neuer Mensch, dem scheinbar nichts mehr anzuhaben ist. Danach kommen auch Mrs. Plimsol und eine weitere Frau in den Gerichtssaal. Die zweite Dame stellt sich als Geliebte von Mr. Vole vor. Mrs. Helm kann dies zuerst nicht begreifen, blind vor Hass greift sie zu dem Messer, welches noch als Beweisstück im Fall Emily French vorliegt. Sie sticht auf Leonard Vole ein und so stirbt dieser durch die gleiche Waffe wie die Witwe French.

Christine Helm wird durch Polizisten abgeführt. Während Sir Wilfried sich dies anschaut, beschliesst er seine Kur zu verschieben und ihre Verteidigung zu führen.